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Mai 3, 2012

26.05.2012 Große Antifa-Sause in Itzehoe

Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt gibt es nun satt was auf die Ohren!

Sich antifaschistisch zu betätigen kann vielseitig sein, neben dem Besuch von Demonstrationen, der Organisation von Informationsveranstaltungen und unserem Hauptanliegen: Antifaschismus in der Theorie als auch in der Praxis salonfähig zu machen, soll auch das Feiern nicht zu kurz kommen.

Und so möchten wir gemeinsam mit euch in den Sommer hinein rocken, dafür haben wir ein paar richtige Punkrockperlen an Land ziehen können, welche die Bretter zum Beben bringen werden.
So sind wir stolz euch am 26.05.2012 die “Stumbling Pins” aus Kiel präsentieren zu können, die kleinen Brüder von “Anti-Flag” haben gerade im November 2011 ihr neues Album “Aged Colours And Behaviours” rausgebracht und werden hiervon sicherlich einiges zum Besten geben!
Aber oho, wir haben noch mehr und so spielt zusätzlich “Inside Job” knackigen oldschool-HC-Punk-trash aus Hamburg, geradeaus, ehrlich, laut und wie sie sich selbst beschreiben “grinding your face”.
Und als super Support und “Local Heroes” machen “StackHumans” aus Itzehoe / Hamburg den Kreis rund. Ihr Hardcore-Punk reißt Dämme,Staaten und Grenzen in den Köpfen der Menschen ein und die Leute im Publikum mit.

Und zwischen den Bands erwartet euch noch folgendes: Vokü mit leckerem Essen, ein Kicker sowie ein Antifa-Infotisch, deckt euch ein mit Stickern und Stuff, informiert euch über unsere Arbeit und wenn ihr Lust habt schliesst euch uns an!

Zur Deckung der Kosten benötigen wir von euch 5 Euro Unkostenbeitrag, Überschüsse gehen an die lokale Antifagruppe und soziale Zwecke.
Wenn das mal nichts ist, wir sehen uns also am 26.05.2012 im Jugendtreff in Itzehoe Holzkamp 9, Beginn:20 Uhr pünktlich.

Stay Rebel!

Mai 2, 2012

5.5.2012 Nazis in Neumünster – NO WAY!

Nach der Blamage der alten und neuen Nazis in Neumünster am 1.Mai wollen sie es nun erneut versuchen.

Wie den entsprechenden Seiten zu entnehmen ist, wollen die Nazis am 5.5.2012 erneut in Neumünster aufmarschieren.

Achtet auf aktuelle Infos und beteiligt euch an den Antifa-Aktivitäten. Weitere Infos folgen!

Februar 28, 2012

Schreibt uns!

Ihr wollt uns unterstützen oder uns Naziaktivitäten melden?
Euer Nachbar verklebt Naziaufkleber, ihr seid Zeuge eines Naziübergriffes oder Ihr habt Ärger mit Nazis in der Schule oder im Beruf?

Nun haben wir für euch die Möglichkeit eingerichtet, dass Ihr uns anonym eine Nachricht schreiben könnt, die mithilfe von Privacybox verschlüsselt an uns gesendet wird.
Einfach auf den “Meldebutton” unter diesem Text klicken, oder auf “Kontakt” gehen.
Vergesst wenn Ihr eine Antwort haben wollt nicht eine E-mailadresse anzugeben unter der wir euch erreichen können!
P.S. Zusätzlich könnt Ihr uns auch per PGP erreichen, unseren öffentlichen Schlüssel sowie den Fingerprint findet Ihr unter “Kontakt”!

Februar 26, 2012

Veranstaltungshinweis: “Maedelsache – Frauen in der Neonazi-Szene” AutorInnenlesung

08.03.2012 Stadtbibliothek Itzehoe
Beginn: 19.30
Mädelsache – Frauen und Mädchen in der Neonaziszene

Andrea Roepke und Andreas Speit stellen ihr Buch „Mädelsache – Frauen in der Neonaziszene“ vor und berichten von ihren Erlebnissen bei der Recherche zu dem Buch und geben Leseproben. Leider hat dieses Thema jetzt traurige Aktualität erlangt.
Dies war bei der Planung der Veranstaltung noch nicht absehbar. Umso besser, dass diese AutorInnenlesung nun stattfinden wird.
Die Teilnahme ist unentgeltlich*.
Zeit: 19.30 bis ca. 21.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Itzehoe, hinter dem Klosterhof, Itzehoe

*Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Februar 26, 2012

17.03.+31.03: Lübeck stellt sich quer!

Am 31.03.2012 ist es wieder soweit, Faschisten wollen ihre geschichtsverfälschende Gesinnung in Lübeck auf die Straße tragen.
Verhindern wir gemeinsam, entschlossen und effektiv, dass sich der braune Mob durch Lübeck`s Straßen quetscht.

Warmup-Konzert im “Treibsand” am 17.03.2012: “Nazis auf die Pelle rocken”

Alle Infos zu den Gegenaktivitäten am Tag des Naziaufmarsch(versuches) hier!

Januar 30, 2012

Frei.Wild – Zwischen Kitsch und Subkultur

Aufgrund der großen Resonanz zu dem anstehendem Konzert der Kommerzrock-Band “Frei.Wild” mit “keiner hilft dir du bist allein schlag dich durch” Mentalität haben wir hier noch einen lesenswerten Artikel aus dem Antifa-Infoblatt zu den “Erben” der Böhsen Onkelz.

Zu lesen hier

Ansonsten fällt einem zu dem Quatsch nicht mehr viel ein…ach da war ja noch was…wie passend:

Januar 24, 2012

24.03.2012 Frei.Wild Konzert verhindern!

Am 24.3.2012 wird die Musikgruppe Frei.Wild aus dem italienischen Südtirol im Rahmen ihrer „Allein nach Vorne“-Clubtour unter anderem auch Halt in Pahlen machen. An sich ist dies keine Ungewöhnlichkeit; nutzten doch schon viele, auch bekanntere Bands, die Eiderlandhalle des Pahlazzos als Spielstätte. Bei Frei.Wild verhalten sich die Dinge aber anders:
Einige Mitglieder von Frei.Wild, vielen Menschen als Nachfolgeband der „Deutschrockgruppe“ Böhse Onkelz bekannt, teilen mit ihren eben genannten Vorbildern eine Gemeinsamkeit: die Vergangenheit in der rechten Szene. Frei.Wild gingen aus der Nazi-Band Kaiserjäger hervor. Außerdem war beispielsweise Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bis in das Jahr 2008 hinein Mitglied der als europafeindlich und rechtspopulistisch einzustufenden Partei „ Die Freiheitlichen“, die für eine „Stärkung des Tiroler Volksbewusstseins“, eine Anbindung Südtirols an den „deutschen Sprach- und Kulturraum“ und gegen Zuwanderung und Multikulturalismus eintritt, um nur einige der rückständigen Forderungen zu nennen. Der Austritt Burgers aus der Partei ist allerdings kaum als Gesinnungswandel zu begreifen, sondern fand wohl vielmehr auf Anraten des Frei.Wild-Managements statt, nachdem die Band wegen eines Auftritts bei einer Parteiveranstaltung mit Kritik konfrontiert worden war und eine langfristige Rufschädigung befürchtet worden war. Burger sympathisiert wohl nach wie vor mit rassistischen, nationalistischen und anderen menschenfeindlichen Inhalten der Partei. Obwohl er und Frei.Wild versuchen, sich selbst als unpolitische Band zu inszenieren und dieses Image aufrechtzuerhalten, sind zahlreiche Songtexte von einer nationalistischen Blut- und Bodenideologie geprägt. Dem „unpolitischen“ Selbstverständnis der Band widerspricht auch die große Zahl an offen auftretenden Nazis auf ihren Konzerten, die sich dort unter unpolitische Jugendliche mischen. Hierin besteht die Gefahr, die von Bands ausgeht, die, wie Frei.Wild, der sogenannten Grauzone zugeordnet werden. Solche Bands sind politisch weder schwarz, also eindeutig faschistisch oder neonazistisch, noch weiß und demokratisch bzw. wirklich unpolitisch.
Verschiedene antifaschistische Gruppen dokumentierten bereits Versuche organisierter Nazis auf den Konzerten in bierseliger Feierstimmung neue Kamerad_innen zu rekrutieren. Eine richtige Distanzierung von solchen „Fans“ hält die „unpolitische“ Band Frei.Wild allerdings nicht für nötig: Frontmann Philipp Burger ließ verlauten, dass auf den Konzerten seiner Band auch Naziskinheads willkommen seien, „solange sich die Leute benehmen“. Eine mehr als zynisch klingende Aussage, wenn man das Konzert vom 29.12.2011 in Dresden im Hinterkopf behält, nach welchem eine ursprünglich aus Kenia stammende Frau von Konzertbesucher_innen in der Nähe der Veranstaltungshalle rassistisch beleidigt, bespuckt und schließlich niedergeschlagen wurde.

Wir wollen keine Konzerte, auf denen Nazis geduldet und rechte Inhalte propagiert werden.

Wir rufen daher die Betreiber_innen des Pahlazzos und alle anderen Konzertveranstalter_innen und Clubbetreiber_innen dazu auf keine Bands spielen zu lassen, die der Grauzone oder dem Rechtsrock zuzuordnen sind.

Nationalismus ist nicht unpolitisch. Nazis und anderen rechten Gestalten die Party versauen.

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