Skip to content

17.03.+31.03: Lübeck stellt sich quer!

Am 31.03.2012 ist es wieder soweit, Faschisten wollen ihre geschichtsverfälschende Gesinnung in Lübeck auf die Straße tragen.
Verhindern wir gemeinsam, entschlossen und effektiv, dass sich der braune Mob durch Lübeck`s Straßen quetscht.

Warmup-Konzert im „Treibsand“ am 17.03.2012: „Nazis auf die Pelle rocken“

Alle Infos zu den Gegenaktivitäten am Tag des Naziaufmarsch(versuches) hier!

Advertisements

Frei.Wild – Zwischen Kitsch und Subkultur

Aufgrund der großen Resonanz zu dem anstehendem Konzert der Kommerzrock-Band „Frei.Wild“ mit „keiner hilft dir du bist allein schlag dich durch“ Mentalität haben wir hier noch einen lesenswerten Artikel aus dem Antifa-Infoblatt zu den „Erben“ der Böhsen Onkelz.

Zu lesen hier

Ansonsten fällt einem zu dem Quatsch nicht mehr viel ein…ach da war ja noch was…wie passend:

24.03.2012 Frei.Wild Konzert verhindern!

Am 24.3.2012 wird die Musikgruppe Frei.Wild aus dem italienischen Südtirol im Rahmen ihrer „Allein nach Vorne“-Clubtour unter anderem auch Halt in Pahlen machen. An sich ist dies keine Ungewöhnlichkeit; nutzten doch schon viele, auch bekanntere Bands, die Eiderlandhalle des Pahlazzos als Spielstätte. Bei Frei.Wild verhalten sich die Dinge aber anders:
Einige Mitglieder von Frei.Wild, vielen Menschen als Nachfolgeband der „Deutschrockgruppe“ Böhse Onkelz bekannt, teilen mit ihren eben genannten Vorbildern eine Gemeinsamkeit: die Vergangenheit in der rechten Szene. Frei.Wild gingen aus der Nazi-Band Kaiserjäger hervor. Außerdem war beispielsweise Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bis in das Jahr 2008 hinein Mitglied der als europafeindlich und rechtspopulistisch einzustufenden Partei „ Die Freiheitlichen“, die für eine „Stärkung des Tiroler Volksbewusstseins“, eine Anbindung Südtirols an den „deutschen Sprach- und Kulturraum“ und gegen Zuwanderung und Multikulturalismus eintritt, um nur einige der rückständigen Forderungen zu nennen. Der Austritt Burgers aus der Partei ist allerdings kaum als Gesinnungswandel zu begreifen, sondern fand wohl vielmehr auf Anraten des Frei.Wild-Managements statt, nachdem die Band wegen eines Auftritts bei einer Parteiveranstaltung mit Kritik konfrontiert worden war und eine langfristige Rufschädigung befürchtet worden war. Burger sympathisiert wohl nach wie vor mit rassistischen, nationalistischen und anderen menschenfeindlichen Inhalten der Partei. Obwohl er und Frei.Wild versuchen, sich selbst als unpolitische Band zu inszenieren und dieses Image aufrechtzuerhalten, sind zahlreiche Songtexte von einer nationalistischen Blut- und Bodenideologie geprägt. Dem „unpolitischen“ Selbstverständnis der Band widerspricht auch die große Zahl an offen auftretenden Nazis auf ihren Konzerten, die sich dort unter unpolitische Jugendliche mischen. Hierin besteht die Gefahr, die von Bands ausgeht, die, wie Frei.Wild, der sogenannten Grauzone zugeordnet werden. Solche Bands sind politisch weder schwarz, also eindeutig faschistisch oder neonazistisch, noch weiß und demokratisch bzw. wirklich unpolitisch.
Verschiedene antifaschistische Gruppen dokumentierten bereits Versuche organisierter Nazis auf den Konzerten in bierseliger Feierstimmung neue Kamerad_innen zu rekrutieren. Eine richtige Distanzierung von solchen „Fans“ hält die „unpolitische“ Band Frei.Wild allerdings nicht für nötig: Frontmann Philipp Burger ließ verlauten, dass auf den Konzerten seiner Band auch Naziskinheads willkommen seien, „solange sich die Leute benehmen“. Eine mehr als zynisch klingende Aussage, wenn man das Konzert vom 29.12.2011 in Dresden im Hinterkopf behält, nach welchem eine ursprünglich aus Kenia stammende Frau von Konzertbesucher_innen in der Nähe der Veranstaltungshalle rassistisch beleidigt, bespuckt und schließlich niedergeschlagen wurde.

Wir wollen keine Konzerte, auf denen Nazis geduldet und rechte Inhalte propagiert werden.

Wir rufen daher die Betreiber_innen des Pahlazzos und alle anderen Konzertveranstalter_innen und Clubbetreiber_innen dazu auf keine Bands spielen zu lassen, die der Grauzone oder dem Rechtsrock zuzuordnen sind.

Nationalismus ist nicht unpolitisch. Nazis und anderen rechten Gestalten die Party versauen.

Neuigkeiten

In aller Kürze:
-Es steht vieles an im Jahr 2012, vor allem viele wichtige Termine.
Eine Aktualisierung hierzu wurde im „Termine-Bereich“ vorgenommen, schaut doch mal rein!

-Ein Jahr gibt es unsre WordPress Seite nun und wir freuen uns über viele anregende Diskussionen und ziehen auch zahlenmäßig eine Bilanz: 9344 Seitenaufrufe innerhalb eines Jahres lassen nicht nur darauf schliessen, dass sich unsere Internetseite großer Beliebtheit erfreut sondern auch, dass ein reges Interesse vorhanden ist sich mit dem Thema (welches ja gerade in Deutschland doch lieber mal verdrängt wird siehe aktuelle Geschehnisse) Faschismus auseinanderzusetzen. Wir werden unsere Arbeit auch im Jahr 2012 fortsetzen und freuen uns auf eine solidarisches und kämpferisches 2012.
Schwerpunktmäßig wird es hier in der nächsten Zeit vieles neues geben zu den Themen „Extremismustheorie“, zu den verschiedenen Ereignissen in 2012, sowie Informationen zu der Landtagswahl in Schleswig-Holstein.
Neben den Demonstrationen und Terminen die anstehen, vergessen wir dabei nicht, dass Antifaschismus auch Spaß machen kann, in den Planungen für ein Antifa Konzert im Frühjahr stecken wir schon drinne. Lasst euch überaschen, nähere Infos komen bald.

See you on the barricades!

Gerüchte.

Wie aktuell aus Indymedia zu entnehmen ist, soll der NPD-Parteitag angeblich an dem Wochenende des 12./13. Novembers in der Elbmarschenhalle in Horst stattfinden.

Uns liegen hierzu aktuell keine Informationen vor, die dies bestätigen.
Weder der Betreiber der Elbmarschenhalle in Horst, noch die Ordnungsbehörden sind hiervon informiert.

Wir halten Euch aber auf dem laufendem und werden ggf. näheres veröffentlichen.

Hau weg den Scheiß! Thor Steinar Laden am Eröffnungstag gleich wieder dichtmachen

Heute, dem 16.09.2011 eröffnet im schleswig-holsteinischem Glinde ein Thor-Steinar Geschäft.

Nachdem erfolgreich verhindertem Versuch ein Thor-Steinar Geschäft in Hamburg zu etablieren, wird nun von Seiten der Nazis auf Glinde im Einzugsbereich von Hamburg ausgewichen.
Breiter antifaschistischer Protest und ein damit verbundenes überregionales Medienecho sorgten dafür, dass das Ladengeschäft in einer renommierten Einkaufspassage in Hamburg schnell die Pforten wieder schließen musste.

Thor-Steinar vertreibt bedruckte und bestickte Klamotten, welche in ihrer Form der der NS-Symbolik teils zum verwechseln ähnelt. Aufgedruckte Schriftzüge wie „Division Thor Steinar“ oder das abgewandelte Palmenlogo der „Afrika-Corps“ sind kein Zufall bei der von Neonazis bevorzugten Kleidungsmarke.
Die Aussagen von Thor-Steinar weisen durchgängig eine Verherrlichung von Militarismus, Nationalismus und bewusste Ähnlichkeiten zur NS-Symbolik auf.

Anlässlich der Eröffnung des Naziladens wird es auch in Glinde vielfältigen Protest geben, bis der Laden wieder verschwunden ist.

Solchen Geschäften darf kein Raum geboten werden.
Naziläden schließen, ob Thor-Steinar „Tonsberg“ in Glinde, „Böhm Streetwear“ in Lägerdorf um die Ecke oder sonst wo.

Weitere Infos zu Thor-Steinar findet Ihr hier: ThorSteinarStoppen!

Antifa-Kulturtip: -Love Music, Hate Fascism- am 10.09.2011 in Tostedt

Tostedt? Dazu fällt einem zumeist erst der Naziterror im Örtchen in der Nordheide ein. Seit Jahren ist in Tostedt eine aktive und gewalttätige Neonaziszene etabliert. Durch unzählige Übergriffe auf alle Menschen, die sie als Gegner_innen ausgemacht haben, versuchen die örtlichen Nazis eine rechte Hegemonie in Tostedt herzustellen. Das rechte Problem wurde dort zumeist totgeschwiegen oder verharmlost. In den 1990er Jahren wurden die Nazis sogar durch ein Streetworkprojekt gefördert, während gleichzeitig antifaschistische Initiativen kriminalisiert wurden.

Bis heute hält der niedersächsische Inlandsgeheimdienst, der sog. „Verfassungsschutz“ und das Landeskriminalamt seine schützenden Hände über die Nazis. Nur wenn es zu öffentlichen Protesten oder einer überregionalen medialen Resonaz kommt, gehen auch die Behörden gegen die Nazischläger vor. Dreh- und Angelpunkt der extrem rechten Szene in Tostedt ist das Ladengeschäft „Streetwear Tostedt“. Betrieben wird dieser Laden vom Naziaktivisten und verurteilten Totschläger Stefan Silar. Dieser ist nicht nur Anführer der regionalen Szene, sondern gehört auch dem Führungskreis der norddeutschen Naziszene an und organisiert regelmäßig RechtsRockkonzerte.
Für nicht-rechte und antifaschistische Jugendliche war Tostedt über Jahre fast eine NoGo-Area. Wer sich dort gegen Rechtss engagierte, musste mit Übergriffen rechnen. Eingeschlagene Fensterscheiben, beschädigte Autos, Bedrohungen auf offener Straße und Überfälle waren die Antworten der Nazis.
Im Oktober letzten Jahres haben sich verschiedene antifaschistische Gruppen aus Niedersachsen und Hamburg zur Kampagne Landfriedensbruch zusammengeschlossen, um die Tostedter Verhältnisse zu verändern, den Naziterror zu stoppen und antifaschistische Initiativen vor Ort wieder aufzubauen und zu stärken. Offensiv soll sich den Nazis dort entgegengestellt werden. So fanden u.a. Flugblattaktionen, Infoveranstaltungen, Kundgebungen und eine Demonstration statt. Mittlerweile konnten die Aktivitäten und Übergriffe der Nazis eingeschränkt werden.

Um auch weiterhin den Nazis in Tostedt auf die Füße zu treten und gleichzeitig eine antifaschistische Jugendkultur zu stärken, findet am 10. September 2011 eine antifaschistische Kundgebung mit Konzert statt.

Um die Situation in Tostedt nachhaltig zu verändern und die Neonazis zurückzudrängen, ist ein langer Atem und kontinuierliches antifaschistisches Engagement erforderlich.
Die Kundgebung mit Konzert richtet sich zum einen gegen nationalistische, rassistische und sexistische Denkweisen und zum anderen soll Jugendlichen eine Plattform geboten werden, sich zu informieren und auszutauschen. Auf Wunsch Tostedter Jugendlicher findet die Veranstaltung am 10. September 2011 statt, um ihnen einen Raum ohne Nazis zu schaffen und sie in ihrem Engagement vor Ort zu unterstützen. Erklärtes Ziel der Kampagne Landfriedensbruch ist es, mit unterschiedlichen Aktionen Aufklärung zu leisten und zu antifaschistischem Handeln gegen Neonazis in Tostedt und anderswo zu motivieren.

Kundgebung: „Love Music, Hate Fascism!“ Für eine antifaschistische Jugendkultur.
Mit LKW-Konzert: „Tackleberry“ (HC/Punk aus Kiel) + „No Life Lost“ (Ska-Punk aus HH) + „Goodbye Jersey“ (Punk/HC/Swing aus HH). Ort: Am Sande.

%d Bloggern gefällt das: